Veröffentlichungen

Charlotte Buchholz

BLOCK Verlag 2020

ISBN 978-3-942589-74-1

ost-nordost-Verlag
ISBN 978-3-938247-21-1

SICH Verlag 2016

ISBN 978-3-942503-04-4

 

SICH Verlag 2015

ISBN 978-3-942503-40-2


Es ist der kaum eingestandene Wunsch der jungen Frau nach Liebe, der sie alles vergessen lässt. Bewusst wird ihr das erst, als ihre Tochter in Gefahr gerät.

Die Sehnsucht nach Freiheit, Freiraum und Sonne führen den Maler auf die Insel Kreta, doch das Leben dort ist schwerer als erwartet. Mit Tessa, seiner Malschülerin, ändert sich alles: Er lernt griechisch, möchte bleiben, aber es kommt anders.

Der 17jährigen Anna fehlt Geborgenheit, Zuwendung und eine echte Freundin. Auf einer Schulparty im Sommer trifft sie Tobias. Er ist für sie da. Der Sommer geht vorbei und am Heiligabend muss sie eine Entscheidung treffen.

 Die Autorin erzählt vom stillen Scheitern, einem, das es erst spürbar wird, wenn sich die Welle legt und man Atem holt vor der nächsten. Doch sie gibt auch den Blick frei auf hoffnungsvolle Momente und die Erkenntnis, dass in jedem Scheitern ein Neuanfang liegen kann. Welche Wendung das Leben nimmt, ist selten vorhersehbar oder berechenbar.

 

Ein hugenottischer Waisenjunge aus Magdeburg möchte lieber in die Welt hinaus, alös eine Kaufmannslehre zu machen. In Hamburg besteigt er als Schiffsjunge einen Frachtsegler und erreicht 1842 Konstantinopel. Dank günstiger Umstände steigt er im Osmanischen Reich bius zum Armeegeneral auf. Nach dem Ende des Russisch-Osmanischen Krieges vertritt er das Land bei der Berliner Konferenz 1878 - und trifft dort auf Reichskanzler Otto von Bismarck. Die Geschichte von Carl Detroit alias Mehmed Ali Pascha dem "Renegaten aus Magdeburg", ist nur eine von mehr als 40 Geschichten, die Brücken zwischen dem Morgenland und Mitteldeutschland schlagen.
Die Autorin einer dieser Geschichten ist Charlotte Buchholz. Sie erzählt darüber, wie ihr die Zeit der Belagerung Sarajevos heute begegnet ist und welchen Eindruck das bei ihr hinterlassen hat.

Alles begann in Köln. Vielleicht hätte er es geschafft, wenn da nicht dieser Geldregen gewesen wäre. Der, von dem alle Spieler träumen. Und das an einem simplen Automaten. Es war der Kick. So etwas ist nicht wiederholbar, weiß er inzwischen. Dann sein Kasinobesuch; gestylt, perfekt, sprühend vor guter Laune. Glitzernde Nachtwelt mit Typen, die er am Tage wahrscheinlich zum Kotzen gefunden hätte. Nein, dort drin war er nicht angewidert von ihrer Großmäuligkeit. Da wurde er selber zum Großmaul, wetteiferte mit ihnen um die größte Großmäuligkeit. Alles Ausrutscher, befand er. Schon bald würde er wieder Boden unter den Füßen haben. Aber es war nur Treibsand.

»Jans blinkende Welt« ist die Geschichte einer Lebenssuche: vom Sich-Verlieren in die Sucht, dem Wieder(er)finden und von Menschen, die den Mut haben, Vertrauen zuzulassen.



Man kann viel verpassen im Leben: Den Zug, den Bus, das Flugzeug oder einen Wendepunkt in der Gleichförmigkeit des Alltags.


Da packt eine den Koffer, weil ihr durch eine kurze Begegnung bewusst wird, was an ihrem Leben falsch ist; doch sie kommt – vielleicht - zu spät. Da ist die alte, etwas verwirrte Frau: Der bewusste Lebensrückblick kann ihr nicht mehr gelingen. Da ist aber auch der junge Mann, den die stets verdrängte Sehnsucht nach dem Leben an einem Freitagabend in die Diskothek treibt oder die junge Wissenschaftlerin, die vom Leben so dramatisch gepackt wird, dass sie alles auf den Prüfstand stellen muss. Und da sind Vater und Tochter, die sich kurz vor dem Tod des Vaters doch noch näherkommen. 


Für das Verpassen oder Erkennen des entscheidenden Fingerzeigs steht Kairos: In der griechischen Mythologie der glückliche Moment. Man muss ihn beim Schopf’ packen, damit es gelingt, das Leben.


Textkritik im literaturcafe.de (www.literaturcafe.de)


Malte Bremer, Textkrtiker der Plattform literaturcafe.de, hat einen meiner ersten Texte, erschienen in "Verpasst. Zehn Kurzgeschichten", unter seine gestrenge Lupe genommen. Er vergibt stets von null bis fünf "Brillen". Ich war mit meinen vier Brillen sehr zufrieden und bin immer noch dankbar für die genaue Kritik, an der ich literarisch "wachsen" konnte: Die überarbeitete Geschichte ist in dem neuen Band mit Kurzgeschichten noch einmal enthalten. Was er gefunden hat, und wie er meine Kurzgeschichte bewertet, ist unter dem Link nachzulesen. 

http://www.literaturcafe.de/textkritik-nichts-fuer-maedchen/

Zusammenfassende Bewertung

Eine kleine, unprätentiöse Erzählung, der man sich gerne überlässt. Kleinigkeiten stören – aber die sind schnell behoben. Etwas schwerer wirkt, dass das Thema der Überschrift zu wenig vertieft wird.